Es geschah im Dunkeln

Es geschah im Dunkeln 




  • Titel: Es geschah im Dunkeln
  • Autor: Carol O’ Connell 
  • Preis: 9,99€
  • Seite: 478
  • Verlag: btb Verlag 

Etwas ist faul in diesem Theater am New Yorker Broadway. Erst gruselt sich eine Zuschauerin bei einer Premiere im Saal zu Tode, dann wird der Autor des Stückes in der ersten Reihe umgebracht. »Zum Sterben schön« titelt die Presse über das Stück, doch zum Lachen ist niemandem zumute. Hinter den Kulissen trifft Detective Mallory auf geballtes Zwielicht: einen abgehalfterten Hollywoodstar, eine Hauptdarstellerin auf Koks, ein ziemlich unheimliches Zwillingspaar und einen Ghostwriter, der im Verborgenen die Strippen zieht. Was ist Wahrheit, was Fiktion? Kaum beginnt Mallory zu ahnen, dass das Massaker, um das es in dem Stück geht, gar nicht mal so ausgedacht sein könnte, da scheint auch ihr eine Rolle in dem Drama zugedacht – als die nächste Tote.


Cover und Schreibstil 

Das Cover hat mich persönlich nicht gerade begeistert,  da es eine schöne Skyline bei Nacht zeigt, was ich nicht ganz verstehe, da es sich  hauptsächlich  um ein Theater handelt. Deutlich besser fand ich den Klartext, der spannend ausformuliert wurde. Das Buch ließ sich gut lesen und auch die Perspektivenwechsel  waren nicht verwirrend  und übergreifend. Dennoch hatte ich an manchen Stellen Mühe das Buch wieder zu lesen. 


Charaktere 

Da ich nicht wusste , dass dieses Buch , das Elfte aus der Mallory-Serie ist ,kann ich die Hauptprotagonistin nicht mit ihren Verhalten  aus den anderen Büchern vergleichen. Auf mich wirkte sie einfach nur unmenschlich, da sie einfach Dinge herausfand, die unmöglich erschienen. Auch ihre Strategie fand ich sehr verblüffend.  Ich finde ihre Art wie sie mit Menschen umgeht menschenunwürdig. Dennoch fand ich sie am sympathischsten. 


Mein Leseeindruck 

Ich hatte keine Probleme in das Buch einzusteigen, obwohl ich die letzen zehn Bände der Reihe nicht gelesen habe. Am Anfang wirkte es wie ein harmloser Krimi.Undurchschaubare Verdächtige, kaum brauchbare Zeugen und geringe Beweislage.Dennoch gelingt es Mallory immer mehr verblüffende Bewiese ans Licht zu bringen und auch diesen Fall  in  einen  Zusammenhang zu einem längst in die Vergessenheit geraten Massaker zu  bringen. Meiner Meinung nach wurden die Drohungen an Mallory nicht gut dargestellt, da von ihr selber garkeine Reaktion zu sehen war und bei ihren Kollegen hielt sich diese ebenfalls in Grenzen, was ich sehr schade fand. Die letzen Seiten des Buches fand ich unrealistisch und fand ich auch nicht schön, da sich der Fall so kompliziert hat und eigentlich fast jeder aus dem Theater einen  andern auf den Gewissen hatte.


Mein Fazit

Das Buch hat  mich am Ende nicht so fasziniert wie am Anfang. Deshalb bekommt es von mir drei Sterne. 

⭐️⭐️⭐️ 

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