Geständnisse

Geständnisse 


  • Titel: Geständnisse 
  • Autor: Kanae Minato 
  • Preis:16,99€
  • Seite: 270
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag



« Das ist alles, was ich wollte. Dass mich einfach mal jemand beachtet.«

Die kleine Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Moriguchi ist im Schulschwimmbad ertrunken; ein tragischer Unfall, wie es scheint. Wenige Wochen später kündigt Moriguchi ihre Stelle an der Schule, doch zuvor will sie ihrer Klasse noch eine letzte Lektion mit auf den Weg geben. Denn sie weiß, dass ihre Schüler Schuld am Tod ihrer Tochter haben. Mit einer erschütternden Offenbarung setzt sie unter ihnen ein tödliches Drama um Schuld und Rache, um Gewalt und Wahnsinn in Gang, an dessen Ende keiner – weder Kind noch Erwachsener – ungeschoren davonkommt.
Mit immenser Sogwirkung und einem unbestechlichen Blick auf die menschlichen Abgründe erzählt die ehemalige Lehrerin Kanae Minato eine faszinierend-verstörende Geschichte voller unerwarteter Wendungen. Ein packender Roman, dessen Stimmen den Leser noch lange begleiten.

Cover und Schreibstil 

Ich finde das Cover wunderschön, zwar ist nicht viel zu sehen aber dieser Apfel weist auf etwas  Böses hin. Im Laufe des Buches wird mir auch klar , dass der Titel bewusst gewählt worden ist, da jede Person in dem Buch ein Geständnis ablegt. Den Schreibstil finde ich sehr gut gelungen. Ich fand  das Buch fließend und vor allem spannend geschrieben, weshalb ich es auch geschafft hab das Buch ich weniger als sieben Stunden fertig zu Lesen . Am Anfang war ich leicht verwirrt warum das Buch in nur sechs Kapitel aufgeteilt war und warum diese sich fast immer über 50 Seiten zogen.  Dennoch wurde mir schnell klar warum dies so gewählt worden ist. Ich finde es gut, dass in jeden Kapitel aus der Sicht einer Person geschrieben wird, da man so keine Perpektievenwechsel innerhalb eines Kapitels hat, sondern sich jeweils ein  Kapitel lang auf eine Person konzentrieren kann. Ich finde es ebenfalls sehr lobenswert, dass immer am Ende der Kapitel eine spannende Wendung passiert.


Charaktere  

Ich finde alle Charaktere einfach nur krank. Die Lehrerin, die eine tödliche Rache will, ein Schüler, der aus Aufmerksamkeit mordet und eine Mutter, die Anderen nur gefallen will . Aber der Reihe nach die Lehrerin Moriguchi finde ich ziemlich schwierig einzuschätzen. Da sie auf der einen Seite ziemlich kalt mit dem Tod ihrer Tochter  umgeht und sich auf der anderen Seite so rachsüchtig verhält, dass dies krankhaft erscheint. Ebenso krankhaft erscheint das Bild von Shuya , der aufgrund seiner grausamen Vergangenheit immer versucht Aufmerksamkeit zu bekommen und dabei keine Grenzen kennt. Naiko, der versucht seiner Mutter zugefallen und somit ein gutes Licht auf die Familie zu werfen, wird geprägt durch die Wunschvorstellungen seiner Mutter aber auch seiner Schuld.  Besonders schlimm fand ich aber den Lehrer Werther, der mir mit seiner arroganten Art dermaßen auf die Nerven ging, dass ich regelrecht Aggressionen bekommen habe. Naikos Mutter gehört auch zu den Charakteren mit deinen ich mich nicht anfreunden konnte. Ich fand ihr Verhalten äußert unakzeptabel. Insgesamt kann man wohl sagen, dass es in dem Buch keine „normale“ Person gab. (mit Ausnahme von vereinzelt auftauchenden Nebencharakteren) Dennoch fand ich die Sichtweise von den Hauptcharakteren besonders spannend. 


Mein Leseeindruck 
 Ich war bereits von ersten Seiten des Buches gefesselt, da dieser Vortrag von der Lehrerin sehr spannend gestaltet war und ein verblüffendes Ende hatte. Ich fand es erstaunlich, dass ihre Rachsucht so weit ging. Je weiter ich das Buch las desto weniger wollte ich es aus der Hand nehmen. Es tauchten immer mehr Wendungen und Tatsachen auf mit denen ich nicht gerechnet habe. Den golden Abschluss brachten dann die letzen Seite und vor allem das Ende des Buches, was mich regelrecht schockiert hatte. 

Fazit

Dieses Buch hat mich einfach überwältig und ich habe nichts daran auszusetzen. 


⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 

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