Dark Places

Dark Places- Gefährliche Erinnerung



  • Titel: Dark Places - Gefährliche Erinnerung
  • Autor: Gillian Flynn
  • Preis:14,99€
  • Seite:458
  • Verlag: Scherz Verlag


Sie war sieben, als die Schüsse fielen. Als sie in die kalte Nacht hinauslief und sich versteckte. Als ihre Mutter und ihre beiden Schwestern umgebracht wurden. Als ihre Zeugenaussage ihren Bruder hinter Gitter brachte. Jetzt, 25 Jahre später, ist aus Libby Day eine verbitterte, einsame Frau geworden, deren Leben eigentlich keines mehr ist. Doch inzwischen gibt es Leute, die an der Schuld ihres Bruders zweifeln. Libby muss noch einmal ihre Vergangenheit aufrollen: Was hat sie in jener verhängnisvollen Nacht wirklich gesehen? Ihre Erinnerungen bringen sie in Lebensgefahr – so wie damals.


Cover und Schreibstil 

Ich finde das Cover passt gut neben die anderen Bücher von Gillian Flynn. Es ist schwarz, was sowohl gut zum Titel als auch zu den Geschehnissen passt. Den klapptest fand ich spannend geschrieben und auch ansprechend. Nun zum Schreibstil. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, hauptsächlich von Libby, Ben und Patty und wechselt zischen Vergangenheit und Gegenwart. Den Schreibstil  finde ich ganz ok. Dennoch fand ich das Buch an vielen Stellen langweilig und fand, dass die Geschichte ziemlich lang gezogen wurde und auf den letzen 40 Seiten spannend wurde als Libby sich in Gefahr befand.


Charaktere 

Fangen wir am besten bei Libby an. Schwer traumarisiert von den Ergebnissen von 25  Jahren und langsam pleite. Am Anfang wirkte sie so als ob sie sich nur auf die Spurensuche  ergibt um nicht arbeiten gehen zu müssen aber im Laufe des Buches tut sie dies mehr um endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können- wenn sie dies überhaupt jemals kann. Sei wirkt ziemlich verbittert und hat immer das Bedürfnis zu stehlen. Nun zu ihren Bruder  Ben, der seit 25 Jahren im Gefängnis. Von ihm erfährt man hauptsächlich nur seiner Sicht als 15-jähriger. Durch falsche Freunde gerät er ziemlich stark auf die falsche Bahn, die im zum Verhängnis wird. Dennoch lernt er mit seinem Leben im Gefängnis umzugehen und damit glücklich  zu werden mit dem Gedanken nie wieder da raus zu kommen. Zu Debby und Michelle gibt es eher weniger zu sagen, da sie ja ziemlich schnell zusammen mit ihrer Mutter von der Bildfläche verschwinden. 


Mein Leseeindruck  ( Spoiler)

Bereits nach den ersten Kapiteln war it bewusst, dass Ben nicht der wahre Mörder ist.  Nachdem sich Libby aus Geldmangel bereit erklärt über die Geschichte reden, wird sie immer überzeugter, dass ihre Aussage von damals nicht der Wirklichkeit entsprach und fängt an zu zweifeln, dass Ben nicht der Mörder ihrer Familie ist. Wochenlang gibt sie sich auf Spurensuche und findet lüftet schließlich, dass Geheimnis ihrer Familie. Ich fand es absurd, dass Diondra eine 10-jährge umbringt, aus Angst, dass sie ihre Schwangerschaft verraten könnte. Sie hätten ja trotzdem abhauen können und Ben wäre auch noch in der Lage gewesen seiner Schwester zu helfen. Das Ende fand ich ziemlich abrupt und rundet auch die Geschichte nicht ab, da man nicht erfährt, ob Ben aus dem Gefängnis kommt, wie Libby ihr Geld verdienen wird und ob Crystal jemals wieder auftauchen wird. 


Fazit 

Um ehrlich zu sein bin ein wenig enttäuscht von der Geschichte, da sie sich ziemlich ang gezogen hat und auf den letzen Kapitel erst Spannung aufgebaut hat. Aber dann sofort geendet hat, was ich ziemlich schade finde.

⭐️⭐️✨


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